Weitere Eingriffe

Allgemeinchirurgie

Neben den großen Bereichen der Hernien- und Venenchirurgie sowie der Proktologie bieten wir eine Reihe weiterer Eingriffe aus dem Bereich Allgemeinchirurgie an. Je nach Größe und Lokalisation wird im Vorgespräch mit dem Patienten gemeinsam entschieden, ob hierfür eine Voll- oder Teilnarkose (Lokalanästhesie) erforderlich ist.

Vorhandene Risikofaktoren und Begleiterkrankungen werden ebenfalls im Vorgespräch erfragt. Blutverdünnenden Medikamente müssen ggfs. im Vorfeld abgesetzt oder durch andere Medikamente ersetzt werden.

Haut- und Weichteilveränderungen

Hierzu zählen z.B. Muttermale (Naevus) oder Basaliome und weitere abklärungsbedürftige Hautveränderungen. Zu den Weichteilveränderungen zählen störende oder schmerzende Lipome (gutartige Fettgeschwülste), Atherome („Grützbeutel“), Abszesse unterschiedlicher Genese (Eiteransammlungen).

Sämtliche Gewebepräparate werden selbstverständlich zur histopathologischen Untersuchung eingesandt.

Ganglion („Überbein“)

Hierbei handelt es sich um gutartige Ausstülpungen im Bereich der Gelenkkapsel oder oberflächlichen Sehne im Bereich von Hand oder Fuß. Diese Ausstülpungen sind meist mit Flüssigkeit oder einer gelartigen Masse gefüllt. Es handelt sich nicht um knöcherne Veränderungen, auch wenn der Begriff „Überbein“ dies vermuten läßt.

Schnellender Finger (Tendovaginitis stenosans)

Läßt sich ein Finger nur schwer strecken und schnalzt dann plötzlich zurück, liegt meist als Ursache eine Entzündung/Überlastung der Beugesehne vor. Diese passt dann nicht mehr durch das Ringband und stellt beim Gleiten einen Widerstand dar. Wenn sich diese Beschwerden unter konservativen Maßnahmen (Ruhigstellung, antientzündliche Medikamente) nicht bessert, ist manchmal eine kleine Operation erforderlich, bei der das Ringband gespalten wird. Die Fingerbeweglichkeit ist nach der Operation sofort wieder möglich, allerdings sollte über 2 Wochen keine übermäßige Belastung stattfinden.

Carpaltunnelsyndrom

Der Carpaltunnel ist ein fest umschlossener röhrenförmiger Raum im Bereich des Handgelenkes, in dem ein wichtiger Nerv der Hand verläuft, der Medianusnerv. Dieser ist zuständig sowohl für das sensible Empfinden im Bereich der Hohlhand in Richtung Daumen bis Mittelfinger als auch die Bewegung der Finger in diesem Bereich steuert. Aus verschiedenen Ursachen kann dieser röhrenförmige Raum eingeengt sein und auf den Nerven drücken. Typische Symptome sind Schmerzen oder Missempfindungen, eingeschlafene/taube Finger vom Daumen bis zum Mittelfinger. Diese Beschwerden treten häufig nachts auf. Im Verlauf kann es zu einer Kraftminderung im Bereich des Daumenballens kommen.

Bestehen diese Symptome, ist eine ausführliche klinische Untersuchung erforderlich, an die sich eine neurologische Untersuchung und Messung der Nervenleitgeschwindigkeit anschließt. Passen alle Befunde zusammen, spricht man von einem Carpaltunnelsyndrom.

Führt eine konservative Therapie (z.B. Nachtschiene) nicht zum Erfolg, kann eine Operation mit Spaltung des Bandes, welches über den Handwurzelknochen den Carpaltunnel begrenzt, sinnvoll sein.

Metallentfernungen

Falls Implantate nach unfallchirurgischen Eingriffen bei Ihnen stören oder geplant entfernt werden sollen, so können Sie uns hierzu gerne aufsuchen. Es ist allerdings wichtig, dass vorhandene Röntgenbilder und OP-Berichte mitgebracht werden, damit wir wissen, um welches Implantat es sich handelt und welches Instrumentarium zur Entfernung erforderlich ist.

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